Bei der Sitzordnung geht es darum, wer neben wem sitzt
Ein Gast verbringt zwei Stunden mit genau den Menschen neben sich. Ob der Abend warm oder lang wird, entscheidet nicht das Essen, sondern wer sonst noch am Tisch sitzt. Bringt also Leute zusammen, die sich schon kennen – Schulfreunde, dasselbe Büro, ein Zweig der Familie – und rechnet erst dann aus, wie viele Tische jede Gruppe braucht.
Die Reihenfolge, die funktioniert
- Legt die Gästeliste fest und wie viele Personen zu jedem Namen kommen. Lasst ihr das aus, setzt ihr alle zweimal.
- Fragt die Location, wie viele Plätze ein Tisch hat und wie viele Tische in den Raum passen.
- Stellt zuerst den Familientisch zusammen: beide Elternpaare, Großeltern, die ältesten Verwandten.
- Setzt die großen Gruppen nah an die Bühne oder nah an die Tür, je nachdem, wer sie sind.
- Lasst einen Tisch für Nachzügler frei, druckt dann den Plan und schickt ihn ein paar Tage vorher an die Location.
Fehler, die ihr vermeiden solltet
- Jeden Platz genau besetzen. Irgendwer bringt immer unangekündigt einen Verwandten mit.
- Die ältesten Gäste neben einen Lautsprecher oder direkt an die Bühne setzen. Hochzeitsmusik ist lauter, als ihr denkt.
- Zwei Gruppen, die sich nicht kennen, zusammenlegen, nur um einen Tisch zu füllen. Lieber ein, zwei Plätze frei lassen.
- Einen Tisch für Fotografen, Videoteam und Moderation vergessen.
- Den Plan nur auf dem Handy haben. Druckt ein Exemplar für die Person, die die Gäste am Eingang empfängt.